Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen gibt es auch immer mehr Jugendliche, die sich aus ganz unterschiedliche, nachvollziehbaren Gründen ohne Eltern auf den Weg nach Deutschland machen.
In Osnabrück leben aktuell in etwa 100 unbegleitete Jugendliche Flüchtlinge (Stand September 2015). Nach der Ankunft in der Inobhutnahmestelle in Osnabrück werden die unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen (UMF) in verschiedene Jugendeinrichtungen aufgeteilt. Die in diesen Einrichtungen untergebrachten Jugendlichen benötigen vor dem Hintergrund ihrer überstandenen Flucht ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit. Es wird davon ausgegangen, dass in Zukunft die Zahl der UMFs in Deutschland weiterhin steigt.

Das Projekt will einen Beitrag dazu leisten, Chancen auf Teilhabe am ökologischen und sozialen Leben zu bieten und die Selbstständigkeit der UMFs zu fördern. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Jugendzentren und anderen Einrichtungen wird ein interkultureller Austausch zwischen Jugendlichen angestrebt. Außerdem sollen lokale Akteure eingebunden und für die Belange der UMFs sensibilisiert werden.

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