Die Initia­ti­ve des Exil Ver­eins besteht bereits seit 2003. Damals nah­men sich zwei enga­gier­te Grund­schul­leh­re­rin­nen der in der Asyl­be­wer­ber­un­ter­kunft in Hese­pe unter­ge­brach­ten Kin­der an. In Abspra­che mit der dama­li­gen Dia­ko­nin luden sie die Kin­der jede Woche zu einem Spie­le­nach­mit­tag in das Gemein­de­haus des Ortes ein. Dort spiel­ten die Kin­der auch zusam­men mit Hese­per Kin­dern.

Schließ­lich sprach sich der Spie­le­nach­mit­tag unter den geflüch­te­ten Kin­dern der­art rum, dass die Kapa­zi­tä­ten des Gemein­de­hau­ses nicht mehr für alle Kin­der aus­reich­te. Ein neu­er Ter­min muss­te gefun­den wer­den, jedoch ohne Hese­per Kin­der. Die Tref­fen soll­ten von nun an die jeden zwei­ten Sams­tag statt­fin­den. Zu die­ser Zeit wur­de die ehe­ma­li­ge Kaser­ne, in der die Kin­der und ihre Fami­li­en leb­ten, noch nicht als Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung genutzt, sodass sie teil­wei­se meh­re­re Jah­re in dem „Lager“, wie es von vie­len Hesepern_innen genant wird, ver­brach­ten.

Seit Som­mer 2012 enga­gier­ten sich auch zuneh­mend Stu­die­ren­de in der Initia­ti­ve und ver­lie­hen ihr mehr Struk­tur. Dazu wur­den regel­mä­ßi­ge Vor­be­rei­tungs­tref­fen ver­an­stal­tet und Öffent­lich­keits­ar­beit betrie­ben.

Seit Novem­ber 2014 erhält die Initia­ti­ve zudem finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on „Terre des hom­mes“, sodass ein Teil der Projektmitarbeiter_innen für eine klei­nes Hono­rar ver­stärkt im Rah­men der Orga­ni­sa­ti­on der Initia­ti­ve, ihrer Nach­hal­tig­keit, Öffent­lich­keits­ar­beit und ihren sons­ti­gen Pro­jekt­zie­len tätig sein kann. Den­noch lebt „Frei­zeit für Flücht­lings­kin­der“ nach wie vor vom ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den und von Spen­den.

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