Wenn man einen Esel berei­ten will, so sitzt man am Bes­ten auf dem hin­te­ren Teil sei­nes Rückens. Aber wer kann das schon wis­sen?

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Die 16-köp­fi­ge Trup­pe, die am 23.04. auf dem Bau­ern­hof „Arche Alf­see“ war, weiß es nun. Der Hof beher­bergt eine Viel­zahl vom Aus­ster­ben bedroh­ter Nutz­tier­ras­sen – Zie­gen, Scha­fe, Schwei­ne, Pfer­de, Esel, Enten, Hüh­ner: gefleckt oder ein­far­big, groß und klein, mit oder ohne Dre­ad­locks.

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Die­se Tie­re konn­ten natür­lich nicht nur gestrei­chelt wer­den. Zu ihrer gro­ßen Freu­de konn­ten die Kin­der auf dem besag­ten Esel mit dem fels­gro­ßen Kopf rei­ten und obwohl jeder unbe­dingt auf dem Rücken des Tie­ren Platz neh­men woll­te, konn­te nicht jeder sofort dran­kom­men. Doch direkt hin­ter der nächs­ten Ecke des Weges schau­ten wei­te­re Esel her­vor, bei denen dann die­je­ni­gen einen Platz auf dem Rücken fan­den, die vor­her gewar­tet hat­ten. Das selbst Schwei­ne eine der­art gro­ße Begeis­te­rung aus­lö­sen kön­nen, hät­te wohl kaum jemand gedacht. Aber immer­hin han­del­te es sich um die, mit 8000 Jah­ren, ältes­te Schwei­ne­r­as­se der Welt, die auf­zu­we­cken schon eine Mut­pro­be wert war. Mit zer­knautsch­tem Gesicht beweg­ten sie ihre Kilo­gramm aus der Lethar­gie und lie­ßen den Andrang mit gro­ßer Geduld über sich erge­hen. Viel wil­der dage­gen waren die Klei­nen – zum Unmut der Scha­fe, die mit Geschrei über die Wie­se gejagt wur­den. Davon konn­te man die Kin­der nur schwer­lich abhal­ten.

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Nach­dem dann auch die Pfer­de in den Stall ver­frach­tet waren, mach­ten wir uns auf den Weg zurück, nach einem anstren­gen­den, aber erleb­nis­rei­chen Tag.

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Dan­ke an das Ehe­paar Sieg­bert & Bea­ter für die­sen wun­der­vol­len Nach­mit­tag!