Amy, die gewöhnliche Prinzessin

Am Mitt­woch­abend haben wir uns mit 100 Per­so­nen aus Hese­pe­die Gene­ral­pro­be zu einer Pfer­de­show über eine Prin­zes­sin Amy auf dem Hof Marx in Belm-Vehr­te ange­se­hen. Mit zwei Bus­sen sind wir am frü­hen Abend nach Vehr­te gefah­ren. Schon in den zwei Bus­sen war die Stim­mung super, es wur­de viel gesun­gen und gequatscht und alle waren vol­ler Vor­freu­de. Auch die Show begeis­ter­te die Zuschau­er. Von Tanz über mit­rei­ßen­de Musik und Feu­er­spu­ckern war alles dabei. Ein beson­de­res High­light waren natür­lich die schö­nen Kos­tü­me der Prin­zes­sin­nen und die Pfer­de auf der Büh­ne. In einer kur­zen Pau­se stärk­ten sich alle mit Äpfeln, Bröt­chen und Scho­ko­la­de. Danach ging es wei­ter in die zwei­te Hälf­te der Pfer­de­show. Alle sind letzt­end­lich glück­lich und zufrie­den nach Hau­se gefah­ren. 

Pferdeshow FFF1

Wir bedan­ken uns bei der IPG-Vehr­te für die tol­le Vor­füh­rung!

Ausflug ins Industriemuseum

Die­sen Sams­tag, am 17. Okto­ber waren wir mit 20 Kin­dern im Indus­trie­mu­se­um. Um 13.00 Uhr haben wir uns an der Lan­des­auf­nah­me­be­hör­de in Bramsche-Hese­pe getrof­fen und die Kids pro­blem­los ein­ge­sam­melt. Dabei war unser Mit­ar­bei­ter Hadi eine gro­ße Hil­fe, durch sein Kur­disch und Ara­bisch konn­te er vie­le Fra­gen schnell klä­ren. Mit dem Bus sind wir dann zum Indus­trie­mu­se­um am Pies­berg gefah­ren. Dort haben die Kids super-bun­te und schnel­le Gum­mi­band­au­tos gebaut und über den Boden flit­zen las­sen.

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Das Anma­len der Räder, aber auch das zusam­men­bau­en der Autos war glei­cher­ma­ßen span­nend! Dickes Kom­pli­ment an Marie: Sie hat die Akti­on her­vor­ra­gend ange­lei­tet und war sehr gut vor­be­rei­tet. Auch die Besich­ti­gung des Stol­lens war ein schö­ner Abschluss und hat die Kin­der ordent­lich zum Stau­nen gebracht, auch wenn wir kei­ne Fle­der­mäu­se ent­de­cken konn­ten.Industriemuseum_Okt.2

Wir sind beein­druckt, dass am Ende alle zufrie­den auf einen fröh­li­chen und sehr gelun­ge­nen Tag zurück­bli­cken kön­nen.Industriemuseum_Okt.3

Dan­ke an alle Frei­wil­li­gen für die Unter­stüt­zung und vor allem an das Indus­trie­mu­se­um, das uns regel­mä­ßig kos­ten­frei Ange­bo­te zur Ver­fü­gung stellt.

Parkour

Parcour_SeptemberMit 25 Kin­dern waren wir am ver­gan­ge­nen Sams­tag wie­der in der Unis­port­hal­le an der Jahn­stra­ße in Osna­brück. In Koope­ra­ti­on mit der Park­our Hoch­schul­grup­pe waren wir wie­der ordent­lich sport­lich aktiv. Es wur­de ein tol­les Park­our­trai­ning vor­be­rei­tet, das den Kin­dern viel Freu­de berei­te­te. Die Park­our­trai­ner beglei­te­ten uns in Klein­grup­pen durch die ein­zel­nen Sta­tio­nen. Toll zu sehen, wie die Kids wie­der ein­mal ihre Ängs­te über­win­den konn­ten.

Neben dem Park­our Trai­ning wur­de auch wie­der Ball­sport in Form von Fuß­ball, Bas­ket­ball und Vol­ley­ball ange­bo­ten.

Wir freu­en uns, mit­hil­fe unse­rer groß­ar­ti­gen Koope­ra­ti­ons­part­ner, regel­mä­ßig ein wirk­lich span­nen­des Ange­bot für die älte­ren Kin­der anbie­ten zu kön­nen, die sonst oft zu kurz kom­men. Gro­ßes Dan­ke an euch und natür­lich auch an unse­re flei­ßi­gen Hel­fer.

Rhythms of Resistance

1 — 2 — 3 — 4, 1 — 2 — 3 — 4 .…

Musik1

Neben dem Som­mer­fest im Flücht­lings­haus fand letz­te Woche Sams­tag eben­falls eine Sam­ba-Trom­mel-Akti­on mit den Jungs von Rhyth­ms of Resis­tance statt.

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In Sam­ba-Rhyth­men trom­mel­ten Kin­der aus dem Lager in Hese­pe. Die Begrü­ßungs­spie­le, Klat­schen in ver­schie­de­nen Rhyth­men, fan­den bei Son­nen­schein im Frei­en statt. Drin­nen kamen dann die Trom­meln zum Ein­satz. Gegen Ende prob­ten in vier Grup­pen die Kin­der mit ver­schie­de­nen Instru­men­ten unter­schied­li­che Rhythmen ein, um anschlie­ßend die­se in gro­ßer Grup­pe zu ver­ei­nen.

Musik3Jil, The­re­sia und Sebas­ti­an von der Will­kom­mens­kultour — Unter­wegs nach Deutsch­land waren unse­re beson­de­re Beglei­tung an die­sem Tag. Im Rah­men ihrer Tour film­ten sie und führ­ten Inter­views. Den Weg zum Lager zurück ver­süß­ten sie mit Uku­lele­mu­sik.

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Die Fotos mach­te — natür­lich mit Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung der Eltern — Sebas­ti­an Stachor­ra / Will­kom­mens­kultour.

Bunter Nachmittag in Hesepe

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Eigent­lich war am 29.08. ein Aus­flug mit einem Erleb­nis­päd­ago­gen geplant. Lei­der muss­te der jedoch kurz­fris­tig absa­gen. Wir impro­vi­sier­ten des­halb einen bun­ten Nach­mit­tag auf den Hese­per Schul­hof. Von Bas­ket­ball über Fuß­ball bis hin zum Schwung­tuch fan­den reich­lich sport­li­che Akti­vi­tä­ten statt. Auch die krea­ti­ven Kin­der konn­ten beim Malen mit Stra­ßen­mal­krei­de oder Bas­teln mal rich­tig abschal­ten. Für jeden war etwas dabei.

Als Höhe­punkt des Nach­mit­tags hat­ten wir Besuch von einem Falk­ner, wel­cher uns sei­ne Küns­te mit den Vögeln vor­führ­te. Die Kin­der waren völ­lig fas­zi­niert von dem zah­men Greif­vo­gel. Ein ganz herz­li­ches Dan­ke­schön dafür!

Wir sind froh, trotz der Absa­ge, spon­tan einen tol­len Nach­mit­tag auf die Bei­ne gestellt zu haben.

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Taschendruck

Letz­te Woche Sams­tag fand aus­nahms­wei­se kei­ne Akti­on statt. Dafür haben wir in der Woche davor, am 15.08., Taschen bedruckt, bemalt, beklebt und benäht. Die Ergeb­nis­se waren sehr bunt und viel­fäl­tig! Wir sind beein­druckt von der Krea­ti­vi­tät der Kin­der. Schon vor eini­ger Zeit orga­ni­sier­te FFF eine Taschen­druck-Akti­on für die Kin­der des Lagers Hese­pe. Damals kam noch eine Kraft von außer­halb, die für den Tag die Lei­tung über­nahm. Dies­mal jedoch nahm das Team die Orga­ni­sa­ti­on selbst in die Hand. Im Vor­feld wur­den zunächst Taschen und Far­ben besorgt. Die Hilfs­mit­tel fürs Bema­len, Dru­cken und Ver­zie­ren gab es im FFF-Vor­rat! Schwäm­me, Pin­sel und alte Klei­dung waren im Nu ver­packt und bereit für den krea­ti­ven Ansturm. Beim Vor­be­rei­tungs­tref­fen am Mitt­woch vor der Akti­on wur­den dann gemein­schaft­lich Stem­pel vor­be­rei­tet und ein paar Mus­ter ent­wor­fen — schon war die Vor­be­rei­tung erle­digt! Am Sams­tag der Akti­on star­te­ten wir um 14:30 Uhr im Lager Hese­pe mit dem Ein­sam­meln der Kin­der. Es war ein rich­tig war­mer Tag und über die Mit­tags­hit­ze hat­ten sich die meis­ten in ihre Unter­künf­te zurück­ge­zo­gen oder sich ein schat­ti­ges Plätz­chen gesucht. Den­noch fan­den wir wie­der­mal in kür­zes­ter Zeit genug Kin­der für die Tages­ak­ti­on. Wir waren zehn Tea­mer und so schätz­ten wir unse­re Kapa­zi­tät auf 25–30 Teil­neh­mer. Letzt­end­lich zogen wir mit 36 Kin­dern und Jugend­li­chen im Alter von 5–18 Jah­ren vom Lager los und muss­ten sogar noch eini­ge ver­trös­ten, um das Gemein­de­zen­trum in Hese­pe nicht völ­lig zu über­fül­len. Dort ange­kom­men star­te­ten wir wie immer mit unse­rem Begrü­ßungs­lied und einem klei­nen Eis­bre­cher, bevor wir uns dann im Saal an die Tische setz­ten und den Kin­dern den Ablauf erklär­ten. Es beglei­te­ten uns aus dem Lager eini­ge sehr moti­vier­te Eltern, die eine gro­ße Hil­fe bei der Über­set­zung waren. Ein wil­der Mix aus Ara­bisch, Alba­nisch, Eng­lisch und Deutsch, aber am Ende wuss­ten alle wor­um es geht und es wur­de vol­ler Freu­de begon­nen! Es lief sehr gut und ent­ge­gen unse­rer Erwar­tun­gen konn­ten wir dort ent­spannt hel­fen, wo es nötig war. Wir hat­ten uns bereits mit Sche­ren gewapp­net, um alle mög­li­chen Wün­sche von Stem­peln umzu­set­zen, doch letzt­end­lich waren alle Kin­der sehr mutig und pro­bier­ten sich selbst aus. Es wur­den Her­zen aus­ge­schnit­ten, Tie­re und Buch­sta­ben für Namen — oft ohne unse­re Hil­fe. Über die ver­schie­de­nen Far­ben wur­de sich nicht gestrit­ten und jeder bedien­te sich an dem, was er oder sie krie­gen konn­te. Unse­re Befürch­tun­gen, dass die Far­ben Sil­ber und Gold einen regel­rech­ten Auf­stand aus­lö­sen könn­ten, blie­ben völ­lig unbe­stä­tigt. So kann man sich täu­schen! Eini­ge Kin­der wur­den von ihren Eltern oder Ver­wand­ten beglei­tet, was immer wie­der zu schö­nen Situa­tio­nen des Aus­tau­sches führ­te. Es wur­de ges­ti­ku­liert oder auf zig ver­schie­de­nen Spra­chen ver­sucht, zu kom­mu­ni­zie­ren. Ein High­light waren die Ver­su­che eini­ger männ­li­cher Tea­mer mit den Vätern die Taschen für ihrer Kin­der zu ver­zie­ren, und zwar mit Nadel und Faden. Aber auch sol­che schein­bar unlös­ba­ren Schwie­rig­kei­ten min­der­ten nicht die gute Lau­ne. Nach und nach zau­ber­ten die Kin­der und Jugend­li­chen lau­ter bun­te Taschen mit den unter­schied­lichs­ten Moti­ven. Tie­re, Namen oder fan­ta­sie­vol­le Eigen­krea­tio­nen. Eini­ge Kin­der mal­ten immer wie­der ver­schie­de­ne Flag­gen auf ihre Taschen, näm­lich die ihrer Hei­mat­län­der und der Län­der, in denen sie Schutz suchen und such­ten. Wir wur­den immer wie­der nach der deut­schen Flag­ge gefragt. Die Rei­hen­fol­ge der drei Far­ben wur­de zwar nicht immer auf Anhieb kor­rekt getrof­fen, doch die Inten­ti­on und die Wir­kun­gen waren trotz­dem klar und es ent­stand ein wirk­lich emo­tio­na­ler Moment. Auch wenn man die Spra­che des Ande­ren nicht ver­ste­hen kann, kann man sich den­noch nah sein und gegen­sei­ti­ge Dank­bar­keit äußern.Taschendruck5 Nach ca. zwei Stun­den waren dann wirk­lich alle fer­tig und drau­ßen wur­den die Kunst­wer­ke zum Trock­nen gesam­melt wäh­rend es einen klei­nen Snack und etwas zu trin­ken gab. Den Abschluss mach­te dann wie immer das Schluss­lied, bevor es mit allen zusam­men zurück zum Lager ging. Alles in allem war es ein wun­der­vol­ler Tag, der weit­aus weni­ger anstren­gend für die Tea­mer war, als anfäng­lich gedacht. Es war kein Selbst­läu­fer und der Ablauf lag zum gro­ßen Teil auch an der guten Vor­be­rei­tung, doch war es eine der Aktio­nen, bei denen auch die Tea­mer Zeit und Ruhe haben, sich an den tol­len Momen­ten zu erfreu­en, die die­se Arbeit mit sich bringt. Dan­ke Maan für die tol­len Fotos, Gorm für das Schrei­ben des Tex­tes und natür­lich auch allen ande­ren Ehren­amt­li­chen für ihre Unter­stüt­zung!

Tour de North

Nils und Timo haben ein gro­ßes Ziel: Sie wol­len mit dem Fahr­rad von Osna­brück nach Nord­kap fah­ren — das sind knapp 3.000 km. Für jeden gefah­re­nen Kilo­me­ter wol­len sie 1€ Spen­de sam­meln. Das Geld soll kom­plett an unse­re Initia­ti­ve gespen­det wer­den, so dass wir wei­te­re Aktio­nen mit den Kin­dern aus den Flücht­lings­häu­sern Natru­per Holz und Bramsche Hese­pe durch­füh­ren kön­nen.

Heu­te geht es für Nils und Timo los! Sie begin­nen ihre 3000 Kilo­me­ter lan­ge Fahr­rad­tour von Osna­brück nach Nord­kap. Wir dan­ken jetzt schon ein­mal den Jungs und bewun­dern ihr Enga­ge­ment! Wir freu­en uns, dass es Men­schen gibt, die sich für die Kin­der in den Auf­nah­me­un­ter­künf­ten enga­gie­ren wol­len. Unter­stützt auch ihr die Tour de North!

Tour de North Sticker

Genaue­res könnt ihr auf der Home­page nach­le­sen: http://www.tourdenorth.com

 

Ausflug ins Industriemuseum

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag fuh­ren wir mit 25 Kin­dern ins Muse­um für Indus­trie­kul­tur. Dort hat­ten wir sehr viel Spaß beim Suchen von Fos­si­li­en. Beglei­tet wur­de die Akti­on von den Päd­ago­gen des Muse­ums.

Das Indus­trie­mu­se­um in Osna­brück hat in ver­gan­ge­ner Zeit öfters Aktio­nen für die Kin­der ange­bo­ten. Das ers­te Mal waren wir im Dezem­ber letz­ten Jah­res mit den Hese­per Kin­dern zu Gast. Wir haben im Kel­ler des Muse­ums unser eige­nes Brot geba­cken, Fil­me zur Geschich­te des Muse­um ange­guckt und gemalt. Wir freu­en uns, dass die Päd­ago­gen des Muse­um bemüht sind, uns immer ein eige­nes Pro­gramm zu bie­ten — den Kin­dern macht es auf jeden Fall gro­ßen Spaß!Industriemuseum