Die Arbeits­grup­pe „UMF­den­ken – jetzt!“ grün­de­te sich im Spät­som­mer 2015 aus dem Pro­jekt Frei­Zeit für Flücht­lings­kin­der. Die­ses wie­der­um ist Teil des Exil e.V. und wird als Stu­die­ren­den­in­itia­ti­ve vom AStA der Uni­ver­si­tät Osna­brück geför­dert.

Anlass der Grün­dung war der Jugend­kon­gress „Zukunft sel­ber machen“. Aus­ge­rich­tet wur­de die­ser vom Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um (BMUB) und der Deut­schen Bun­des­stif­tung Umwelt (DBU). Im Rah­men die­ses Kon­gres­ses bean­trag­te Frei­Zeit für Flücht­lings­kin­der För­der­gel­der für Auf­bau und Eta­blie­rung von UMF­den­ken – jetzt! Die­se Start­fi­nan­zie­rung wur­de unver­züg­lich genutzt, sodass weni­ge Wochen spä­ter bereits ers­te Frei­zeit- und Begeg­nungs­ak­tio­nen orga­ni­siert wer­den konn­ten.

Ursa­che der Grün­dung war die Wahr­neh­mung inner­halb des Exil e.V., dass spe­zi­ell für die­se beson­ders schutz- und för­de­rungs­be­dürf­ti­ge Grup­pe der „unbe­glei­te­ten min­der­jäh­ri­gen Flücht­lin­ge“ (UMF) in Osna­brück nicht aus­rei­chend Ange­bo­te aus der Zivil­ge­sell­schaft bestan­den. Par­al­lel wuchs ange­sichts der stei­gen­den Anzahl geflüch­te­ter Men­schen in der Bun­des­re­pu­blik auch inner­halb des Orga­ni­sa­ti­ons­teams des Jugend­kon­gres­ses das Bedürf­nis, Frei­zeit- und Bil­dungs­an­ge­bo­te mit Bezug auf öko­lo­gi­sche The­men spe­zi­ell für geflüch­te­te Men­schen auf­zu­bau­en.

Mit der jah­re­lan­gen Erfah­rung von Frei­Zeit für Flücht­lings­kin­der in der Gestal­tung von Frei­zeit- und Begeg­nungs­an­ge­bo­ten für jun­ge Men­schen wur­de sodann eine Arbeits­grup­pe geschaf­fen, die sich in Stadt und Land­kreis umfang­reich ver­netzt hat. Eine Viel­zahl an Koope­ra­tio­nen ermög­licht es der Initia­ti­ve, abwechs­lungs­rei­che Aktio­nen zu orga­ni­sie­ren. Kur­ze Zeit spä­ter wei­te­te auch das Kin­der­hilfs­werk terre des hom­mes sei­ne bestehen­de För­de­rung für Frei­Zeit für Flücht­lings­kin­der auf UMF­den­ken – jetzt! aus.

In der Regel ver­su­chen die Ange­bo­te, ein Bewusst­sein zu schaf­fen für Natur und Nach­hal­tig­keit sowie nied­rig­schwel­lig öko­lo­gi­sche Bil­dung zu ver­mit­teln. Stu­die­ren­de ver­schie­dens­ter Fach­be­rei­che, Berufs­tä­ti­ge, Geflüch­te­te und Pen­sio­nier­te legen als Mit­ar­bei­ten­de einen zwei­ten Schwer­punkt dar­auf, UMF­den­ken – jetzt! sozi­al nach­hal­tig zu gestal­ten und Räu­me für Begeg­nun­gen zwi­schen geflüch­te­ten und alt­ein­ge­ses­se­nen Jugend­li­chen zu schaf­fen, indem bei­spiels­wei­se Schu­len oder Jugend­zen­tren besucht wer­den. Die­ser Begeg­nungs­cha­rak­ter betrifft nicht zuletzt die Mit­ar­bei­ten­den selbst.

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