Men­schen, die in Deutsch­land um Asyl bit­ten haben oft eine lan­ge und beschwer­li­che Flucht hin­ter sich. Sowohl in ihrem Hei­mat­land, als auch auf dem Weg nach Euro­pa haben sie tra­gi­sche und oft trau­ma­ti­sche Erfah­run­gen machen müs­sen. Selbst in Deutsch­land leben sie in einer ange­spann­ten Situa­ti­on mit unge­wis­ser Per­spek­ti­ve. Ins­be­son­de­re Kin­der haben unter die­sen schwer­wie­gen­den Erleb­nis­sen zu lei­den. Hin­zu kommt, dass auf ihre indi­vi­du­el­len Fähig­kei­ten und Bedürf­nis­se oft nicht aus­rei­chend ein­ge­gan­gen wird. Wir bemü­hen uns daher um abwechs­lungs­rei­che Ange­bo­te, bei denen wir Mög­lich­kei­ten zur Ent­fal­tung schaf­fen.

Da es für Asyl­su­chen­de kei­ne insti­tu­tio­na­li­sier­ten Mög­lich­kei­ten gibt, mit Men­schen aus der Regi­on in Kon­takt zu kom­men, bestre­ben wir, Begeg­nun­gen zwi­schen Geflüch­te­ten und Anwoh­ne­rIn­nen zu schaf­fen. Wir möch­ten nach­hal­tig Vor­ur­tei­len ent­ge­gen­wir­ken und Akzep­tanz för­dern. Uns ist es wich­tig, Men­schen — unab­hän­gig von ihrem Auf­ent­halts­sta­tus — will­kom­men zu hei­ßen und ihnen ein posi­ti­ves Bild vom Deutsch­land als „Auf­nah­me­ge­sell­schaft“ zu ver­mit­teln.

Wir füh­len uns der UN-Kin­der­rechts­kon­ven­ti­on ver­bun­den. Die­se betont das Recht der Flücht­lings­kin­der auf freie Aus­übung der Reli­gi­on, För­de­rung der Teil­ha­be, Mög­lich­kei­ten zur frei­en Ent­fal­tung und Teil­nah­me am kul­tu­rel­len und gesell­schaft­li­chen Leben. Wir bestehen außer­dem auf das Recht auf Pri­vat- und Intim­sphä­re, selbst­be­stimm­te Nah­rungs­auf­nah­me, schu­li­schen Unter­richt, medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, und psy­cho­so­zia­le Betreu­ung.

Auf von uns als sol­che emp­fun­de­ne Miss­stän­de in der Asyl­po­li­tik machen wir auf­merk­sam. Wir befür­wor­ten unter­stüt­zend poli­ti­sche Aktio­nen für eine Ver­bes­se­rung der Rech­te von Geflüch­te­ten und betrei­ben ent­spre­chend Öffent­lich­keits­ar­beit.

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